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Trierischer Volksfreund vom 28. Dezember 2007
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Der Platz vor dem Kenner Rathaus - ehemals ein Schulhof - ist zurzeit eine einzige große Baustelle. Vor Weihnachten hatte dort der Umbau begonnen. Im März soll sich das Areal in seiner neuen Gestalt präsentieren.

Am Anfang ist der Schutt: Wolfgang Düpre (links) von der Bauverwaltung und Ortsbürgermeister Manfred Nink vergleichen Plan und Wirklichkeit auf der Vorplatzbaustelle.
TV-Foto: Friedhelm Knopp
Kenn. "Wenn das Wetter mitspielt, sollte im März alles fertigt sein", meinen Ortsbürgermeister Manfred Nink und Wolfgang Düpre von der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde Schweich. Auf dem Platz vor dem gelben Gebäude, wo Generationen von jungen Kennern ihre Schulpausen verbrachten, türmt sich ein gewaltiger Schutthaufen. Es ist der herausgebrochene alte Asphalt, der nun auf seine Entsorgung wartet. An seine Stelle wird weitgehend ein Betonpflaster treten.
Zur Bahnhofstraße hin wird der Platz eine bepflanzte, unversiegelte Freifläche mit Bänken erhalten, die etwa zum Boules-Spielen geeignet ist. Eine weitere bepflanzte Freifläche ist am neuen Aufgang zur Kapellenstraße hin vorgesehen. Der ursprünglich geplante Umfang der Bepflanzung musste jedoch wegen Auflagen der Denkmalpflege reduziert werden, denn die ortsprägende Fassade des Rathauses - alias alte Schule - darf nicht zu sehr von Bäumen verdeckt werden.
"Aufwühlende Szenen" mit Radlader und Presslufthammer bieten sich am Rande des Platzes. Dort rücken Straßenbaumeister Thomas Urschel und seine Helfer von der Firma Gesellchen aus Illingen-Hüttigweiler (Saarland) gerade dem ehemaligen Treppenaufgang zu Leibe. Die steinerne Treppe wird verschwinden und durch einen neuen Aufgang an der gegenüberliegenden Ecke des Platzes ersetzt.
Eine alte Sandsteinmauer, die einst den höher gelegenen Schulhof zur Bahnhofstraße hin abstützte, ist bekanntlich von der Altersschwäche dahingerafft worden. Die zurückgebliebene Böschung ist aber nur eine Zwischenlösung, denn im Zuge der Umgestaltung soll der Platz wieder eine Stützmauer erhalten, wobei diesmal Schiefer vorgesehen ist.
Künftig auch für kleine Feste geeignet: Vor dieser Mauer sind an der Bahnhofstraße neun Parkplätze geplant. Weitere Parkgelegenheiten gibt es für Rathausbesucher oben auf dem Platz. Laut Ortsbürgermeister Nink wird dies aber nur eine Nutzungsalternative sein. Die Fläche sei auch gut geeignet für kleinere Feste und ähnliche Veranstaltungen.
Die Kosten für den Ausbau und die Planung werden von Nink auf insgesamt 221 000 Euro beziffert. Zur Finanzierung hat Mainz eine 60-Prozent-Förderung aus dem Investitionsstock zugesagt.
Pressemitteilung vom 10. Dezember 2007
MdL Nink. Förderung abgeschlossen
Trier-Land. Mit einem Zuschuss von 36.500 Euro schließt das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz die Förderung des Anschlusses der Ortsgemeinde Grewenich an die Kläranlage im luxemburgischen Mompach ab. Dies erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink heute gegenüber der Presse. Wie er auf Anfrage aus dem Ministerium erfahren habe, wurde für den abwassertechnischen Anschluss der Ortsgemeinde Grewenich an die Kläranlage Mompach Flächenkanalisation, Regenüberlauf sowie ein Verbindungssammler zur luxemburgisch-deutschen Abwassergruppe Mompach-Trier-Land gebaut.Die Gesamtinvestitionskosten betrugen rund 1,17 Mio. Euro. Zu den förderfähigen Kosten i.H.v. 873.000 Euro hat die VG Trier-Land in den vergangenen Jahren bereits zinslose Darlehen i.H.v. 800.000 Euro erhalten, so der Abgeordnete abschließend.
Trierischer Volksfreund vom 08. Dezember 2007
Ein sehnlicher Wunsch ging in Erfüllung: Ab sofort kann sogar nachts und bei schlechtem Wetter auf dem Verkehrslandeplatz in Föhren gestartet und gelandet werden. Zeitliche Deckelung: Nach 21 Uhr finden keine Flugbewegungen mehr statt.
Föhren. (LH) Ab sofort gehen auf dem Verkehrslandeplatz Föhren wie bei den großen Flughäfen die Lichter an. Werden alle gemeinsam eingeschaltet, sind es 122 elektrische Lampen, die die 1200 Meter lange und 30 Meter breite Start- und Landebahn sowie den Rollweg in unterschiedlichen Farben markieren. Weitere acht Lichter (je vier an jeder Seite der Piste) haben eine ganz besondere Funktion: Beim sogenannten "Precision Approach Path Indicator" (zu Deutsch: "Präzisions-Anflug-Gleitwinkelfeuer") erhält der Pilot visuelle Signale, ob sein Anflug richtig, zu hoch oder zu niedrig verläuft (der TV berichtete) und kann dadurch korrigieren, um optimal die Landebahn zu treffen. Auch bei Schlechtwetter-Bedingungen ist das System eine echte Hilfe.
Auf die Theorie - erläutert von Trier-Saarburgs Landrat Günther Schartz und Abteilungsleiter Lothar Kaufmann vom Verkehrsministeriums in Mainz - und einem Ausblick, dass der nahe Industriepark Region Trier nun noch attraktiver sei für Investoren, folgte der Praxisteil der Feierstunde mit einem Mitflug über das abendliche Trier mit Demonstration der Anflughilfe: ein Flugerlebnis mit den erfahrenen Piloten und Fluglehrern Alfred Schneider und Gerhard Fischer.
Manfred Nink (SPD) und Arnold Schmitt (CDU), die beiden MdLs, waren begeistert von den neuen Möglichkeiten. Es handle sich um eine sinnvolle Investition in die Zukunft, unterstrich der Landrat in seiner Ansprache. Industriepark und Flugplatz würden sich hervorragend ergänzen durch nunmehr ideale Bedingungen.
Reinhard Müller, Geschäftsführer der Flugplatz Trier GmbH, hob hervor, dass mit dem neuen System und den zusätzlichen Neuerungen wie Vorfeldausleuchtung, beleuchtetem Windsack und einigem mehr das Flugfeld internationalen Standard erlange.
Mit der Befestigung einer metallenen Erinnerungsplakette seitlich der Landebahn unterstrichen die Beteiligten die Bedeutung der Neuerung, für die insgesamt 352 000 Euro investiert wurden - bei einem Landeszuschuss von 293 000 Euro.

Großer Tag für den Flugplatz Föhren: Zur Feier des Tages wird nahe der Landebahn eine Metall-Plakette angebracht. TV-Foto: Ludwig Hoff
Pressemitteilung vom 26. November 2007
MdL Nink: Gelder aus Dorferneuerungsprogramm bewilligt
Thomm. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink heute der Presse mitteilte, hat Staatsminister Karl-Peter Bruch der Ortsgemeinde Thomm Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm 2007 bewilligt.
Manfred Nink: Der bewilligte Betrag von 63.300 € wurde für die Gestaltung des Umfeldes am Alten Kirchturm einschließlich der Sanierung des Ehrenmals und des Kirchturms bewilligt. Wie der Abgeordnete weiter mitteilte setze sich der Betrag aus Haushaltsmittel des Jahres 2007 in Höhe von 27.000 € und einer Verpflichtungsermächtigung zu Lasten des Haushaltsjahres 2009 in Höhe von 36.300 Euro zusammen.
Pressemitteilung vom 22. November 2007
Manfred Nink, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, begrüßt den heute bekannt gegebenen Urteilstenor des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz zum Hochmoselübergang als "Sieg der Vernunft", der lang erwartet worden sei und der Bevölkerung und Beschäftigten nütze. Mit dem Weiterbau der B 50 und dem Hochmoselübergang könne die Verkehrsinfrastruktur im nördlichen Teil des Landes und zugunsten der Moselregion weiter verbessert werden.
Wenn das Urteil rechtskräftig werde, könnten alle Maßnahmen direkt umgesetzt werden, so Nink. Europäischer Arten- und Gebietsschutz habe bei Verkehrsmaßnahmen durchaus eine berechtigte Bedeutung, sei aber mit dem geplanten Hochmoselübergang sehr gut vereinbar, wie im konkreten Fall jetzt auch das Oberverwaltungsgericht nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente entschieden habe.
Bisher schon seien in den Ausbau der B 50 und der A 1 beträchtliche Finanzmitte geflossen, die der Region zu Gute kommen würden, betont Nink.
Pressemitteilung vom 16. November 2007
MdL Nink: Land fördert Mehrkosten
Kenn. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink heute gegenüber der Presse mitteilte wird die Landesregierung die Mehrkosten für die Hochwasserschutz-Maßnahmen an der Kyll in Kordel mit 405.000 € bezuschussen. Staatsministerin Margit Conrad hat diesen Zuschuss für das Haushaltsjahr 2008 bewilligt. Manfred Nink: Dieser Zuschuss von 405.000 € beträgt 60 v.H. der förderungsfähigen Kosten und wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gewährt.
Pressemitteilung vom 05. November 2007
Kenn. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink heute von Umweltministerin Margit Conrad erfuhr, hat das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Fördermittel für die Renaturierung des Nussbaches in der Gemarkung Welschbillig bewilligt.
90 v.H. der förderfähigen Kosten wird die Verbandsgemeinde Trier-Land als Zuschuss des Landes erhalten. Für das Haushaltsjahr 2007 wurden 40.000 € und für das Haushaltsjahr 2008 237.200 € bewilligt.
Ich freue mich, dass die Renaturierung des Nussbachs nun finanziell gesichert ist, so der Abgeordnete abschließend.
Pressemitteilung vom 31. Oktober 2007
Bitburg/Kenn: Die Landtagsabgeordneten Monika Fink und Manfred Nink (beide SPD) hatten zu einer Informationsveranstaltung zur preisgekrönten Lernsoftware Schlaumäuse von Microsoft nach Zemmer in die Fidei-Halle eingeladen.
Frau Dean von der Firma Microsoft stellte die Lernsoftware und das Konzept den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kindergärten und Kindertagesstätten aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und dem Landkreis Trier-Saarburg vor. Unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums und in Kooperation mit der TU Berlin und dem Cornelsen Verlag wurde dieses Lernprogramm für Kinder unter 6 Jahren entwickelt. Es soll die differenzierte Sprachkompetenz und den Umgang mit dem PC auf spielerische Weise fördern und sinnvoll in die Kita-Arbeit integriert werden. Entweder arbeiten die Kinder alleine oder in Teamarbeit, höchstens jedoch 10 bis 20 Minuten pro Kind und Tag.
Das Pilotprojekt wurde 2003 in Kitas mit Kindern aus sozialen Brennpunkten gestartet. Die teilnehmenden Kinder kamen größtenteils aus Familien, die keinerlei Unterstützung in der Sprachentwicklung leisten konnten, da es hauptsächlich ausländische Familien waren, in denen kaum oder sogar gar nicht deutsch gesprochen wurde. Später ab 2005 wurde die Initiative erweitert, es kamen weitere Partnerfirmen und Kitas in verschiedenen Bundesländern hinzu. Die Ergebnisse waren sehr positiv, Sprachfähigkeit, Integration und soziales Leben wurden deutlich verbessert. Auch der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule war bei den teilnehmenden Kindern deutlich besser. Durch die Zusammenarbeit und das Feedback der Kitas wurde die zweite Version der Schlaumäuse entwickelt, inzwischen benutzen mehr als 1.300 Kitas bundesweit das Programm. Weitere Infos hierzu findet man der Homepage: www.schlaumaeuse.de.
Die Firma Microsoft stellt den interessierten Kitas die Software, das Handbuch und eine Schulung ab Dezember gibt es auch eine Online-Schulung kostenlos zur Verfügung. Monika Fink und Manfred Nink boten den Kitas, die noch keinen PC in ihrer Einrichtung für die Kinder zur Verfügung haben, bei der Beschaffung ihre Unterstützung an. Man wolle bei Firmen nachfragen, wer bereit sei einen PC zu sponsoren, bzw. PCs, die in den Firmen ausgetauscht werden, günstig zu kaufen.
Pressemitteilung vom 23. Oktober 2007
Noch im Jahr 2007 wird die Landesregierung ein Darlehen von rund 560.000 Euro aus dem Zinszuschussprogramm des Landes, für die Erweiterung der Gruppenkläranlage sowie der Klärschlammvererdungsanlage und Fäkalannahmestation in Trierweiler, zur Verfügung stellen.
Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink heute gegenüber der Presse mitteilte, beabsichtige die VG Trier-Land, das Abwasser der Ortslagen Sirzenich, Trierweiler und Fusenich sowie des Industrie- und Gewerbegebietes Trierweiler-Sirzenich in einer gemeinsamen Kläranlage zu reinigen. Die bestehende Kläranlage sei überlastet, entspreche nicht mehr dem Stand der Technik und müsse deshalb erweitert werden.
Manfred Nink: Für die Erweiterung wegen Baugebiet-Abrundung und technischer Sanierung der Gruppenkläranlage Trierweiler stellt das Land ein Darlehen in Höhe von 278.000 Euro zur Verfügung. Dies entspreche 60 v.H. der förderungsfähigen Kosten, so Nink weiter.
Für die Klärschlammvererdungsanlage und Fäkalannahmestation sowie der Erweiterung wegen Überlastung bewillige das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz ein Darlehen in Höhe von 285.000 Euro. Dieser Förderbetrag beträgt sogar 100 v.H. der förderungsfähigen Kosten. Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, diese Förderung zum Wohle unserer Umwelt zu erreichen. Damit kann die umfangreiche Sanierung der Abwasseranlagen in der Verbandsgemeinde Trier-Land Dank der Landesförderung fortgeführt werden so der Abgeordnete abschließend.

Der Weg des Arbeitskreises Wirtschaft und Verkehr der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz führte im Rahmen einer auswärtigen Sitzung nach Berlin. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit Verkehrsstaatssekretär Achim Großmann, Finanzstaatssekretär Karl Diller, mit SPD-Abgeordneten des wirtschaftspolitischen Bereichs des Berliner Abgeordnetenhauses, mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, mit Bundestagsabgeordneten sowie Unternehmensbesuche von Unternehmen aus dem Verkehrsbereich, etwa ALSTOM oder Bombardier Transportation.
Arbeitskreis Wirtschaft und Verkehr im Gespräch mit Walter Momper
Ein besonderer Höhepunkt der auswärtigen Sitzung des Arbeitskreises Wirtschaft und Verkehr der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz in Berlin war ein Gespräch mit dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, das sich an eine Führung des Preußischen Landtags anschloss.
Trierischer Volksfreund vom 29. September 2007
Im Beisein von Innenminister Karl-Peter Bruch ist am Freitagnachmittag die 1,6 Millionen Euro teure Sportanlage am Schulzentrum Schweich eingeweiht worden.

Foto: Iris Hess
Nach einer Bauzeit von nur sechs Monaten steht die Leichtathletik-Bahn mit Kunstrasen-Spielfeld und Kleinfeldplatz den Schulen und Vereinen zur Verfügung. Die Festredner betonten unisono, dass die neue Sportanlage eine gelungene Abrundung des Schulstandorts und eine Bereicherung der Stadt und der Region Schweich bedeute. Mit Sportdarbietungen von Schülern und einem Läuferabend bestand die "Sportanlage Typ C" auch gleich den ersten Belastungstest.
Pressemitteilung vom 27. September 2007
Manfred Nink, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, kritisiert die angekündigten Preiserhöhungen der DB AG für Fahrscheine, die insbesondere Rheinland-Pfalz treffen. Die Erklärung der DB AG, die ansteigenden Preise seien durch Energiepreise und steigende Personalkosten verursacht, kann als Begründung für eine geplante Preiserhöhung der DB AG für das Rheinland-Pfalz-Ticket nicht herhalten. Ländertickets in anderen Bundesländern sollen nach Bahnplänen nicht in dem gleichen Umfang erhöht werden. Nach Auffassung von Nink hätte die DB AG hierüber erst Gespräche führen müssen. Das Vorgehen der DB AG sei deshalb unzulässig.
Nink: "Gerade vor dem Hintergrund hoher Ausgaben für das Projekt "Stuttgart 21" und einen Transrapid zum Flughafen München darf man die Begründungen für die Preiserhöhungen der DB AG deutschlandweit bezweifeln. Eine besondere Erhöhung für Rheinland-Pfalz ist jedoch auf keinen Fall akzeptabel."
Trierischer Volksfreund vom 24. September 2007
Von unserem Mitarbeiter Michael Merten
Während im Hintergrund die Motoren der Bagger brummten und Freiwillige auf der Baustelle schaufelten, setzten die Initiatoren des Bekonder Sportplatz-Projektes mit zahlreichen Ehrengästen einen symbolischen Spatenstich zum neuen Kunstrasenplatz.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde der symbolische Spatenstich für den Bau des neuen Kunstrasenplatzes gesetzt. TV-Foto: Michael Merten
Bekond. Nach jahrelangem Ringen um die Finanzierung des Projektes läuft nun der Neubau des alten Tennenplatzes zum modernen Kunstrasenplatz an. Zwar konnte mit den Bauarbeiten schon vor 14 Tagen begonnen werden, doch der offizielle Spatenstich erfolgte aus terminlichen Gründen nachträglich im Beisein zahlreicher Ehrengäste. Ortsbürgermeister Paul Reh konnte die Landtagsabgeordneten Manfred Nink, Arnold Schmitt und Ingeborg Sahler-Fesel, Joachim Christmann von der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Bürgermeister Berthold Biwer sowie zahlreiche weitere Ehrengäste begrüßen. "Die neue Anlage ist für Bekond eine Investition in die Zukunft", freute sich Reh,der auf den großen Vorteil hinwies, dass der Kunstrasen auch im Winter bespielbar sein werde. Wie Reh dankten auch die Ehrengäste in ihren Grußworten den vielen freiwilligen Helfern des Sportplatzneubaus und würdigten Engagement und Durchhaltevermögen der Bekonder, die schon seit 1999 das Ziel einer Platzsanierung verfolgen.
Zur Realisierung der Maßnahme wurde 2006 der Förderverein "Sport in Bekond" gegründet, der mit vielen kreativen Aktionen Spenden sammelte und Überzeugungsarbeit leistete.
"Dringend notwendig für die Jugendarbeit"
Der Vorsitzende des Fördervereins, Kaspar Portz, hatte mehrmals vor dem Ortsgemeinderat und bei vielen Behörden für das Projekt werben müssen, das aus seiner Sicht "dringend notwendig ist, um eine funktionierende Jugendarbeit leisten zu können". Schließlich konnte die Finanzierung geklärt werden: Von den 330 000 Euro Sachkosten übernehmen das Land 40 und der Kreis 10 Prozent. Den Rest schultert die Gemeinde, wobei jedoch auch vom Förderverein beachtliche 30 000 Euro Spenden hinzufließen. "Wir werden jedoch sehr viel Arbeit in Eigenleistung machen müssen", erklärte Portz. Nur so könne das Budget überhaupt eingehalten werden.
Allein am Tag des Spatenstichs arbeiteten über 20 Helfer auf dem Platz. Örtliche Baufirmen stellten die Bagger und Maschinen unentgeltlich bereit. Zuerst wurde der Platz eingeebnet und das Niveau ausgeglichen, denn es bestand ein Gefälle von knapp 1,50 Metern in der Diagonalen. Derzeit verläuft ein Graben zum Entwässern über den Platz. Als nächstes werden hangseitig Drainagen angelegt und eine Schotterauflage sowie Randsteine gesetzt. Auch die Pflasterung des Randes und die Aufstellung der Zäune und Tribünen sollen in Eigenleistung erfolgen.
Der Kunstrasen kann jedoch nur von einer Firma mit Fachpersonal aufgetragen werden, deshalb soll Mitte Oktober vom Ortsgemeinderat die Vergabe eines Auftrages beschlossen werden. Ob dann sofort mit den Arbeiten begonnen werden kann, hängt vom Wetter ab. Im besten Fall ist der Rasen Ende des Jahres, vielleicht aber auch erst im Frühjahr bespielbar. Da gehe es den Helfern ganz wie den Winzern, wie Portz sagte: "Wir sind jetzt auf den Herrgott angewiesen und hoffen auf einen goldenen Herbst."
Trierischer Volksfreund vom 8. September 2007
Von unserer Mitarbeiterin Katja Krämer
Im Kreuzungsbereich Landesstraße 48/Landesstraße 141 (Industriepark Trier/Bekond/ Kohlenbachtal) ist in der Vergangenheit das Verkehrsaufkommen beachtlich gestiegen, und es haben sich vermehrt Unfälle ereignet. Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Schweich hat jetzt den Ausbau des Kreuzungsbereichs beantragt.

Soll entschärft werden: der Kreuzungsbereich Landesstraße 48/ Landesstraße 141. Mehrere schwere Unfälle haben sich an dieser Stelle ereignet. TV-Foto: Katja Krämer
Schweich/Föhren. Der Industriepark Region Trier (IRT) in Föhren wächst kontinuierlich: Vor zwei Jahren hatten dort 1200 Menschen ihren Arbeitsplatz, heute sind es 1500. "Wir gehen davon aus, dass sich der IRT weiterhin so entwickelt", sagt Jürgen Reinehr, Ortsbürgermeister von Föhren.
Ebenso stetig wie der Industriepark wächst, steigt der Verkehr im Kreuzungsbereich Landesstraße 48/ Landesstraße 141 (IRT/Bekond/Kohlenbachtal) an. Dies sei einerseits auf die Zufahrt und den erwünschten Zuspruch zum Industriepark Trier zurückzuführen, andererseits auf die Autobahnauffahrt. Das Problem: "Die Kreuzung hat sich zu einem Verkehrsknotenpunkt entwickelt, an dem sich schon einige schwere Unfälle ereignet haben", erläuterte Reinehr in der jüngsten Verbandsgemeinderats-Sitzung in Schweich. Es müsse möglichst schnell und rasch gehandelt werden, erklärte der Ortsbürgermeister gegenüber den Verbandsgemeinderats-Mitgliedern. Zur besseren Anbindung des Industrieparks hat die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Schweich jetzt den Ausbau dieses Kreuzungsbereiches beantragt.
Landesstraße soll direkt an die Autobahn Grundlage für die Verlegung der L 141 soll der Bebauungsplan des IRTs sein. Dort ist die Verlegung der Landesstraße unmittelbar an die Autobahn geplant. Allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. "Eine andere Variante würde aber bedeuten, dass wir den Bebauungsplan ändern müssten, und es käme zu einem zu großen Zeitverlust", betont Jürgen Reinehr. Der Hintergrund der von Anfang an geplanten Verlegung war, dass die IRT-Fläche im Hinblick auf einzuhaltende Abstandsflächen dann optimal genutzt werden könne. Der Verbandsgemeinderat hat einstimmig beschlossen, den Antrag auf Verlegung der Landesstraße in der "ursprünglich geplanten Form" zu stellen. "Die Verlegung wird eine Steigerung der Sicherheit für die Zukunft bedeuten", sagt Jürgen Reinehr.
Trierischer Volksfreund vom 1. September 2007
Für Umbau- und Neubaumaßnahmen am Bahnhaltepunkt Föhren hat Verkehrsminister Hendrik Hering einen Zuschuss von bis zu 346.000 Euro zugesagt. Dies teilte nun der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Manfred Nink, mit.
Die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger am Haltepunkt Föhren entspricht nicht mehr den Anforderungen. Durch die derzeitige Lage der Bushaltestellen in Föhren müssen Reisende lange Wege zwischen den Verkehrsmitteln in Kauf nehmen. Bedarf besteht auch an Park+Ride-Parkplätzen und Fahrradabstellplätzen.
Durch die Einrichtung einer Bushaltestelle mit Wendeanlage in unmittelbarer Nähe der Bahnsteige werden die Fußwege der Reisenden deutlich verkürzt. Auch soll der Umstieg vom Individualverkehr auf Bus oder Bahn durch befestigte Parkplätze sowie Fahrrad-Abstellplätze erleichtert werden. Die Gesamtkosten sind mit rund 476.000 Euro veranschlagt.
Pressemitteilung vom 30. Juli 2007
Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink (Kenn) heute gegenüber der Presse mitteilte, wird das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur die Regionale Schule die Schulsozialarbeit an der Regionalen Schule Waldrach fördern.
15.300 € sind auch für das Jahr 2007 wieder bewilligt worden. Mit dieser Unterstützung zeigt die sozialdemokratische Landesregierung, dass Bildung für sie einen hohen Stellenwert hat, so Abgeordneter Nink abschließend.
Pressemitteilung vom 24. Juli 2007
Das begleitete Fahren ist in Rheinland-Pfalz ein voller Erfolg, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Manfred Nink (Kenn).
Nach Auskunft von Verkehrsminister Hendrik Hering seien in Rheinland-Pfalz sehr positive Erfahrungen mit dem Modellprojekt Begleitetes Fahren ab 17 gemacht worden, wie Nink mitteilte.
Dabei würden die jungen Autofahrerinnen und Autofahrer, die an dem Modellprojekt teilnehmen, seltener gegen Verkehrsvorschriften verstoßen und weniger Unfälle verursachen. Auch sei die Bestehensquote der 17-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser als der Durchschnittswert der 18-jährigen Fahranfängerinnen und Fahranfänger.
Nach Auskunft des Verkehrsministeriums hätten sich seit Beginn des Projektes im November 2005 in Rheinland-Pfalz bisher rund 25.500 17-Jährige angemeldet. Das Modellprojekt laufe bis zum 31.12.2010 und werde dann wissenschaftlich evaluiert, so der SPD-Verkehrsexperte.
Begleitpersonen sind in der Regel die Eltern oder Großeltern, die den Fahranfängerinnen und Fahranfängern Tipps zur Risikoeinschätzung geben können und damit zur Verringerung des Risikos bei den jungen Autofahrerinnen und Autofahrern beitragen.
Pressemitteilung vom 12. Juli 2007
Für die römische Villa Rustica in Mehring im Rahmen des Projektes Straße der Römer hat das Land der Ortsgemeinde Mehring Fördermittel in Höhe von 87.100 Euro bewilligt. Das teilte der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink (Kenn) mit. Der Zuschuss soll für die touristische Inwertsetzungder Villa verwendet werden, um die Nutzung der römischen Villa zu optimieren.
An der bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert bekannten Fundstelle in Mehring konnte zwischen 1983 und 1985 das Herrenhaus eines römischen Gutshofes freigelegt, konserviert und teilweise wieder aufgebaut werden.
Das Gelände der Villa ist heute frei zugänglich und kann von Besuchern betreten werden. Der Heimat- und Verkehrsverein Mehring veranstaltet auch Führungen.
Im Zuge der Gesamtmaßnahme soll unter anderem eine neue Toilettenanlage mit einer kleinen Rampe gebaut werden, damit die Villa auch für Rollstuhlfahrer zugänglich wird. Darüber hinaus sollen die Mauerkronen und Fundamente gesichert werden. Die Fördermittel sollen auch für die Planung und Umsetzung eines neuen Beschilderungskonzeptes innerhalb der Villa verwendet werden.
Damit fördert das Land ein weiteres Projekt der kulturellen und touristischen Infrastruktur, so der Kenner Landtagsabgeordnete Manfred Nink abschließend.
Pressemitteilung vom 10. Juli 2007
Das Marienkrankenhaus Trier-Ehrang erhält in diesem Jahr pauschale Fördermittel in Höhe von 389.186 Euro, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Nink (Kenn) heute mitteilte. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Malu Dreyer erhalten die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz pauschale Fördermittel in Höhe von insgesamt 51,2 Millionen Euro, ebenso viel wie im vergangenen Jahr. Zusammen mit der Investitionskostenförderung ermöglicht dies eine stationäre Versorgung der Menschen im Land auf hohem Niveau, so der SPD-Abgeordnete.
Mit den pauschalen Fördermitteln finanzieren die Krankenhäuser kleinere Baumaßnahmen und die Wiederbeschaffung von so genannten kurzfristigen Anlagegütern, wie etwa medizinischen Geräten zum Beispiel Röntgengeräten und Krankenhausbetten. Die Fördermittel werden pauschal gezahlt, das heißt, dass die Krankenhäuser keine gesonderten Anträge stellen müssen. Sie entscheiden in eigener Zuständigkeit über die Verwendung der Mittel.
Die Höhe der pauschalen Fördermittel für das einzelne Krankenhaus richtet sich in erster Linie nach der Zahl der im vergangenen Jahr im Krankenhaus behandelten Fälle. Krankenhäuser mit einer hohen Fallzahl erhalten somit eine höhere Pauschalförderung als Krankenhäuser mit geringerer Fallzahl. Der größte Teil der pauschalen Fördermittel wird somit leistungsbezogen gezahlt. Für die Krankenhäuser wird darüber hinaus ein Anreiz geschaffen, die Verweildauer der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus so gering wie möglich zu halten.
Pressemitteilung vom 5. Juli 2007
Manfred Nink, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, wertet die heute von Minister Hering bekannt gegebenen Details zur Reaktivierung und Finanzierung der Hunsrückbahnstrecke als einen "großartigen Erfolg" zum Wohl des Landes und der Region. Damit würden weitere Voraussetzungen zum Wachstum des Job- und Wachstumsmotor des Flughafens Hahn geschaffen. Der Flughafen Frankfurt und der Flughafen Frankfurt Hahn könnten mit dem angestrebten Flughafensystem Rhein-Main - Flughafen Hahn viele Synergieeffekte nutzen. Nink: "Das Erfolgsmodell Hahn startet durch."
Mit der Planungsvereinbarung des Landes Rheinland-Pfalz mit der DB Netz AG zur Reaktivierung der Strecke sei die Realisierung der Hunsrückstrecke in greifbare Nähe gerückt, so Nink. Nicht zuletzt sei dies ein weiterer Erfolg der SPD-geführten Landesregierung mit Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering.
Mit der Realisierung der Hunsrückbahn und den geplanten Haltepunkten nehme das Land insbesondere Wünsche aus der Region auf. Damit profitiere die Region neben der verbesserten Verkehrsanbindung auch über die geplanten Haltepunkte in besonderer Weise. Die Unterstützung der Region sei ebenso umgekehrt für einen schnellen Planungsabschluss und zur Fertigstellung der Hunsrückbahn notwendig, so Nink.
Nach einer Studie des Zentrums für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL) der Fachhochschule Trier/Umweltcampus Birkenfeld vom April 2007 habe der Flughafen Hahn ausgezeichnete wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Entwicklungsperspektiven. Mit 3100 Arbeitsplätzen am Flughafenstandort und mit einer prognostizierten Verdoppelung der Beschäftigten bis 2012 ist der Hahn ein hervorragender Jobmotor. Prognosen zufolge werden mit dem Konversionsprojekt Flughafen Hahn bis 2012 zudem mehr als 16.000 Arbeitsplätze verbunden sein, alleine 11.000 in der Region. Eine gute Verkehrsanbindung sei für jeden Flughafen notwendig. Die Bahnanbindung schaffe neben dem Ausbau der B 50 die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und mehr Beschäftigung, so Nink.
Nink: "Der Hahn fliegt, die Bahn rollt." Die wirtschaftliche Entwicklung der Region, der vierspurige Ausbau der B 50 und die Reaktivierung der Hunsrückbahn würden dem Job- und Wachstumsmotor Hahn damit weiter zugute kommen, so der SPD-Abgeordnete.
Trierischer Volksfreund vom 18.06.2007
Von unserer Redakteurin Monika Kewes
Welchen Weg die SPD künftig einschlagen soll, wurde am Samstag beim ersten offenen Mitgliederparteitag der SPD im Kreis Trier-Saarburg diskutiert. Dabei standen die Neuwahlen des Kreisvorstands und Beratungen der Anträge für das neue Grundsatzprogramm der Sozialdemokratien auf der Agenda.
Konz. Ein roter SPD-Schirm hat den etwa 130 Besuchern des Mitgliederparteitags der SPD im Kreis Trier-Saarburg am Samstag bereits an der Einfahrt den Weg zur TG-Halle in Konz "geleuchtet". Auf einem Veranstaltungsplakat kurz vor dem Eingang hatte zudem jemand handschriftlich ergänzt "hei ränn".
Bei dem Weg zur Veranstaltung gab es also kein Vertun. Auch die Gastrednerin Andrea Nahles (MdB, vielen als "die Parteilinke" bekannt) hatte ein Lob für diese Orientierungshilfe übrig: Der Dialekt sei der Mayenerin bekannt, sie fühle sich in Konz fast heimisch.
Den Weg der Kreis-SPD maßgeblich (weiterhin) mitgestalten wird künftig ihr neu gewählter Vorstand: Als stellvertretende Vorsitzende wurden in Konz gewählt: Irmgard Fürst (Ralingen), Georg Mertes (Konz), Jürgen Breiling (Gusterath) und Christian Kruchten (Schillingen). Schriftführer bleibt Stefan Philippi (Thomm-Farschweiler). An ihrer Spitze wird weiterhin der Landtagsabgeordnete Manfred Nink (Kenn) als Vorsitzender agieren.
Mehrheit steht hinter Nink
Nink hatte 105 von 127 Stimmen auf sich vereinigt (82,68 Prozent).Mit diesem deutlichen Ergebnis stellte sich die Mehrheit trotz der Kritik von Andreas Graf Yorck, Ortsvereinsvorsitzender in Waldrach/Morscheid, hinter Nink. Es sei an der Zeit, den Kreisparteivorsitz für jemand anders frei zu machen, hatte dieser vor der Wahl erklärt. Möglichst viele sollten sich genau "überlegen, wo sie ihr Kreuz machen".
Nahles plädiert für soziale GerechtigkeitNeben der Zukunft und den Aktivitäten im Kreis beschäftigten sich Teilnehmer unter Leitung von Alfons Maximini (MdL) außerdem mit dem neuen Grundsatzprogramm der SPD. Damit auch die Sozialdemokraten im Kreis "eintreten für die soziale Demokratie" - so eine Überschrift des Programmentwurfs - stimmten drei Gastredner sie ein: Andrea Nahles (MdB, Mitglied des Parteivorstands), Heiko Maas (MdL, Vorsitzender der SPD Saar) und Alexander Schweitzer (MdL, Mitglied der Programmkommission).
Nahles plädierte in ihrer Rede für eine soziale Gerechtigkeit. Kritisch beleuchtete sie beispielsweise den Trend, dass Firmen Leiharbeiter zu schlechteren Bedingungen einstellen, diese aber die gleichen Leistungen bringen müssen wie die "normal" Angestellten. "Wir müssen wieder die Partei der Kümmerer werden", forderte sie.
Heiko Maas warb für eine offene Auseinandersetzung mit der neuen Linkspartei: "Wir müssen deutlich machen, was uns von ihnen unterscheidet." Eine ungerechte Verteilung des Wohlstands, Unternehmen, in denen die Führungskräfte sich eher den Aktionären als den Mitarbeitern gegenüber verantwortlich fühlen sowie ein soziales Ungleichgewicht bei der Bildung nannte Maas als Themen, mit denen sich die Sozialdemokraten kritisch auseinandersetzen müssten.
Alexander Schweitzer warf unter anderem einen Blick auf die Aufgaben durch die Globalisierung. Er sprach sich für nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft aus und für gerechte Bildungschancen.
In etwa 30 Anträgen zum Bundesparteitag brachten die Sozialdemokraten im Kreis ihre Vorschläge für das SPD-Grundsatzprogramm ein. Neben Grundwerten wie dem "demokratischen Sozialismus" - setzten sie sich mit dem Weg ihrer Partei bei den Themen "Bildung", "Arbeit und Soziales" sowie "Sicherheits- und Außenpolitik" auseinander.
Auch lokale Themen standen auf der Agenda: Um für den Fortbestand der Zweigleisigkeit des Nitteler Bahntunnels zu sichern, forderte ein Initiativantrag, dass Bundes- und Landesregierung "ihren Einfluss bei der Bahn AG und dem Eisenbahnbundesamt geltend" machen sollen.

Der neue Vorstand der SPD im Kreis Trier-Saarburg: (von links) Stefan Philippi, Jürgen Breiling, Irmgard Fürst, der Vorsitzende Manfred Nink und Georg Mertes. TV-Fotos (2): Monika Kewes
Trierischer Volksfreund vom 29.04.2007
Die Freiwillige Feuerwehr Kenn ist mit einem weiteren Fahrzeug noch mobiler geworden. Rund 29 Betriebe und Firmen haben das Fahrzeug mitfinanziert. Die Feuerwehr dankte ihnen im Rahmen einer kleinen Feierstunde.
Kenn. (dis) Sichtlich stolz präsentierten Wehrführer Michael Birkel und sein Team das neue Mannschaftstransportfahrzeug. Die Gesamtkosten für die Beschaffung einschließlich der feuerwehrtechnischen Ausstattung und Beladung belaufen sich auf rund 20 000 Euro. Der Betrag konnte durch Spenden von Betrieben sowie dem Feuerwehr-Förderverein in Kenn aufgebracht werden.
Derzeit besteht die Feuerwehr aus insgesamt 34 aktiven Wehrleuten und die Jugendfeuerwehr aus 13 Jugendlichen. Insbesondere bei Einsätzen, also wenn schnelle Hilfe erforderlich ist, erschwerte in der Vergangenheit das Problem der geringen Beförderungskapazität die optimale Einsatzverfügbarkeit der Kräfte. Birkel: "Bei Feuerwehreinsätzen konnten bisher nur maximal neun Einsatzkräfte in dem vorhandenen Löschgruppenfahrzeug transportiert werden. Alle anderen Einsatzkräfte sind mit ihren privaten Fahrzeugen zur Einsatzstelle gefahren." Ähnliche Verhältnisse mussten bei Ausbildungsmaßnahmen mit der Jugendfeuerwehr in Kauf genommen werden. Nachdem die Verbandsgemeinde Schweich die Übernahme der laufenden Kosten zugesagt hatte, konnte der Feuerwehr-Förderverein die Beschaffung im Herbst 2006 einleiten.
"In 150 Arbeitsstunden haben wir die feuerwehrtechnische Ausstattung in das Fahrzeug eingebaut", berichtet der Wehrführer. Dazu zählen der Einbau der technischen Gerätschaften wie Blaulichtanlage, Signalhorn, Funkgerät, diverse Werkzeuge oder Feuerlöscher. Insbesondere die Geldspenden der Betriebe und Firmen haben maßgeblich zur Realisierung des Projektes beigetragen. Ortsbürgermeister Manfred Nink dankte der Freiwilligen Feuerwehr für ihr Engagement. "Die Bevölkerung kann sich auf euch verlassen", sagte er.

TV-Foto: Dietmar Scherf
Ortsbürgermeister Manfred Nink und Wehrführer Michael Birkel (Vierter und fünfter von links) freuen sich mit den Sponsoren über das neue Fahrzeug der Feuerwehr Kenn.